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Autor Dietmar Haiduk Titel Im Nullpunkt Genre Erzählung in Mein Sommer mit Marleen erschienen 31. Mai 2007 - zu bestellen in jeder Buchhandlung oder u.a. bei amazon.de, libri.de, buch.de, Bod.de und vielen anderen Online-Buchshops
Web Blog . .. www.blog.DietmarHaiduk.de Kontakt Biografisches Geboren in Leipzig, Abitur, danach Arbeit in einer Buchhandlung, Volontariat im DEFA-Studio für Spielfilme, Babelsberg und Studium der Filmregie an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Babelsberg. Abschluss als Diplomregisseur für Film und Fernsehen, anschließend Regieassistenzen im DEFA-Studio für Spielfilme. In den 1990er Jahren freiberufliche Arbeit als Dokumentarfilmregisseur, anschl. freiberuflich als Autor, in den letzten Jahren auch als selbständiger Eventmanager tätig (www.hevents.de)
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Inhalt Im Nullpunkt An ihrem letzten Arbeitstag wird Maria, Filialleiterin einer Bank, Opfer eines Überfalls. Der maskierte Geiselnehmer will kein Geld - er fordert vielmehr den Austausch aller Geiseln gegen die Töchter und Söhne Marias. Sie begreift: unter der Maske des Geiselnehmers verbirgt sich ihr vor 30 Jahren abgehauener Ehemann und Vater ihrer Kinder. Todkrank lässt er noch einmal auf Staatskosten die Familie zusammenbringen, um mit Frau und den erwachsenen Kindern gemeinsam fliehen und ein paar letzte Lebenstage verbringen zu können - als ließe sich eine harmonische, glückliche Familie tatsächlich erzwingen. enthalten in:
Mein Sommer mit Marleen Erzählungen, Hardcover, 180 Seiten, 22,95 Euro (inkl. 7% MWst.) ISBN 9-783-8334-9524-3 / Verlag Books on Demand, Norderstedt, erschienen: 31.Mai 2007 Leseprobe Im Nullpunkt X (...) Vielleicht war es die Gewissheit eines nahen Endes, die uns alle empfänglich für den absurden Gedanken machte, gemeinsam zu fliehen. Nicht nur, dass die Stunden des Eingesperrtseins in der Bank endlich ein Ende haben würden, auch galt es, die Trennung, die nach einer Erstürmung der Bank unvermeidlich gewesen wäre und uns wieder sprachlos voreinander gemacht hätte, um jeden Preis zu vermeiden.
(...) Minuten später nahm Franz den Telefonhörer ab. Jetzt hielt er die Zeit für gekommen; er forderte einen Fluchtwagen. Rohrbach triumphierte. Er glaubte tatsächlich, sein Plan ginge auf: die Kinder hätten ihren Vater zur Aufgabe überredet, würden aus der Bank spazieren und ihm, Rohrbach, die Waffe des Geiselnehmers zu Füssen legen. Er konnte nicht ahnen, dass – so, wie sich alle Stunden zuvor gemeinsam als Geiseln zur Verfügung gestellt hatten – auch nur alle gemeinsam fliehen würden. Dies lag jenseits der Denkoptionen, die Rohrbach für möglich hielt. So war er unfähig, zu reagieren, als es passierte. (...) Ich konnte damit leben, dass mein letzter Arbeitstag eigentlich erst der vorletzte gewesen war. Vielleicht ist es ja auch gut so, dass es immer noch ein Danach gibt. Es lebt sich anders mit der Gewissheit, dass auch am Fuße des Abgrunds die Welt weitergeht. Der Schlüssel steckte, Franz ließ den Motor an. In diesem Moment fiel aus seiner Jacke eine Tüte voller Geldbündel. Maria war entsetzt, das war nicht abgemacht. Nie würde sie ihre eigene Bank so betrügen. Vergeblich forderte sie Franz auf, das Geld zurückzubringen. Der Wagen rollte bereits an, da riss Maria die Tür auf. Mit dem Geld in der Hand lief sie schnellen Schrittes zur Bank zurück, besann sich aber schon nach wenigen Metern der Gefahr, warf das Geld weit von sich und drehte sich zum Wagen um. Es war vorbei. Ich stand und blickte dem davon jagenden Auto nach, zu keinen klaren Gedanken fähig. Um mich herum heulten Sirenen, zwei kräftige Beamte zerrten mich weg. War ich gefangen? War ich gerettet? * Es ist still. Der Arzt lauscht noch immer Marias Worten. Als sie zu Ende erzählt hat, ist es auch draußen, vor dem Bankgebäude, längst ruhig geworden. Die Absperrungen sind beseitigt, die Übertragungswagen abgebaut. Kann man jemals finden, wer auf der Flucht ist, ohne selbst fliehen zu müssen? Der Arzt blickt Maria lange an. Ja, sagt er. Man kann, wenn einem das, was man verlässt, weniger wert ist, als das, was man zu finden hofft. Dann flieht man nicht, man kommt an.
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Links auf diese Seite weitere Leseproben von Dietmar Haiduk Abriss Leben Ausgerechnet an jenem Tag, da Schober gelangweilt seine Heimatstadt verlassen will, trifft der Achtundzwanzigjährige auf einen zwanzigjährigen, vorm Supermarkt schnorrenden Punk. Nichts ist plötzlich mehr, wie es war. Schober taucht ein in eine fremde Welt, die laut und dreckig ist, grell, schockierend und dumpf. Bis aus der anfänglichen Faszination, der auch er sich staunend hingibt, wie ein kleines Kind, nur hilfloses Ausgeliefertsein wird. mehr
Die Geschichte von Lisa & Sophie Noch einmal und für eine Nacht lässt die blinde, sechzehnjährige Sophie die jahrelange Mädchenfreundschaft zur gleichaltrigen Lisa aufleben, bis diese engültig an Lisa's Liebe zu einem Jungen zerbricht. Der Morgen nach der letzten gemeinsam verbrachten Nacht endet tragisch ... mehr X Mein Sommer mit Marleen Hiddensee, 1915. Der Briefträger Svenke verliebt sich in die um Jahre ältere Marleen. Er öffnet ihre Briefe, liest, manipuliert, hilft und lenkt das Schicksal so, wie er es für richtig hält. Am Ende, überführt, bleibt ihm nichts mehr, als die Insel und damit Marleen für immer zu verlassen mehr X Blog Meinungen, Verisse, Fotos, lesbare Bücher, Online-Tagebuch, Links Meinungen Meinungen zu den auf ProbeLesen.info veröffentlichten Leseproben sind jederzeit erwünscht. Wer also möchte, kann eine ... Email schreiben. In Auszügen oder komplett wird diese Meinung dann neben den angesprochenen Texten veröffentlicht. Außerdem kann natürlich ... gebloggt werden, was das Zeug hält ... Jedes hier veröffentlichte Buchprojekt hat seine eigene Blogkategorie und kann kommentiert werden mehr
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