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ProbeLesen.info Leseprobe von Dietmar Haiduk _______________________________________________________________________________________________________________________________________________________ |
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Autor Dietmar Haiduk Titel Mein Sommer mit Marleen Genre Erzählung in Mein Sommer mit Marleen erschienen Juni 2007 - zu bestellen in jeder Buchhandlung oder u.a. bei amazon.de, libri.de, buch.de, Bod.de und vielen anderen Online-Buchshops
Web Blog Kontakt Biografisches Geboren in Leipzig, Arbeit in einer Buchhandlung, Volontariat im DEFA-Studio für Spielfilme, Babelsberg und Studium der Filmregie an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Babelsberg. Abschluss als Diplomregisseur für Film und Fernsehen, anschließend Regieassistenzen im DEFA-Studio für Spielfilme. In den 1990er Jahren freiberufliche Arbeit als Dokumentarfilmregisseur, anschl. freiberuflich als Autor, in den letzten Jahren auch als selbständiger Eventmanager tätig mehr
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Inhalt Mein Sommer mit Marleen • Buch des Monats Januar 2008 im Kulturportal des Landes Brandenburg mehr Fünf Erzählungen, u.a. Mein Sommer mit Marleen: Hiddensee, 1915. Aus purer Langeweile liest der 18jährige Briefträger Svenke heimlich die Briefe der angebeten, um Jahre älteren Marleen. So wird er einen Sommer lang Zeuge ihrer unglücklichen Ehe, ihrer Liebschaften und ihrer ungeduldigen Hoffnung, dass mehr Leben möglich sein könnte, als ihr die Gesellschaft zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts - als Frau - zugestehen will. Svenke hilft - wenn seine Liebe zu Marleen schon nicht erwidert wird - wo er kann. Dabei schreckt er auch nicht davor zurück, Briefe zu vernichten, zu manipulieren und so den Lauf der Dinge zu lenken, wie er es für angemessen hält. So wird Svenke zum Vertrauten, schließlich zum Verbündeten für Marleen in ihrem Dasein zwischen Ehemann, Liebschaften und Ausgrenzung auf der kleinen Insel.
x Mein Sommer mit Marleen Erzählungen, Hardcover, 180 Seiten, 22,95 EUR (inkl. gesetzl gültiger MWst.), ISBN 9-783-8334-9524-3, Verlag Books on Demand, Norderstedt, erschienen: Mai 2007 X
Leseprobe Mein Sommer mit Marleen An jenem verschneiten Nachmittag fällt nur wenig Licht durch die blinden Fenster der Kate. Hinter klobigen Holztischen sitzen regungslos drei Herren. Keiner der Anwesenden glaubt den Worten des jungen Mannes, der vor ihnen steht … * Es war mein Sommer – sie, Marleen, gehörte mir. Als ich sie das erste Mal sah ahnte ich, ich würde diese Frau nie vergessen. Ich würde sie auf Jahre nur noch lieben können. (...) Dann, am Ende, schien nach Tagen endlich der Sturm vorbei. Würde das Eis schmelzen, würde auch Ludwig kommen. Mit dem ersten Schiff, das übersetzen könnte. Seine Sehnsucht würde ihn treiben. Und keine Angst und keine Schmach könnten ihn noch halten. Ich wusste es lange vor Marleen. Ich wusste schließlich alles. Aber dann war es schon am nächsten Morgen soweit: ein dunkler Schatten tauchte am Horizont auf. Noch ganz klein. Ich hatte mich getäuscht. Nicht per Schiff, Ludwig kam zu Fuß übers Eis, um Marleen zu holen. Er brauchte Stunden gegen den Wind und den Schneesturm. Weiber riefen uns die Nachricht zu. Wir standen an den Klippen und starrten uns die Augen wund. Bis wir ihn sahen. Bis wir entsetzt sehen mussten: das Eis riss unter seinen Füßen. Wasser schwappte. Ludwig schlingerte. Am Ende blieben ihm nur ein paar hundert Meter zum Ufer. Er brach ein. Später hörten auch wir das Grollen der Geschütze; sie hatten uns gefunden. Der Krieg setzte auf unsere Insel über. * So etwa muss es gewesen sein. So habe ich es mir gedacht, wenn es nicht in ihren Briefen stand. Denn auch die habe ich – Svenke Tucher, Briefträger – ausnahmslos alle gelesen. Heimlich, versteckt, immer mit der Mühe, so gut es ging, sie erneut zu verschließen und Marleen in die Hand zu drücken. Unschuldig lächelnd.
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Dietmar Haiduk Abriss Leben Ausgerechnet an jenem Tag, da Schober gelangweilt seine Heimatstadt verlassen will, trifft der Achtundzwanzigjährige auf einen zwanzigjährigen, vorm Supermarkt schnorrenden Punk. Nichts ist plötzlich mehr, wie es war. Schober taucht ein in eine fremde Welt, die laut und dreckig ist, grell, schockierend und dumpf. Bis aus der anfänglichen Faszination, der auch er sich staunend hingibt, wie ein kleines Kind, nur hilfloses Ausgeliefertsein wird.
Die Geschichte von Lisa & Sophie Noch einmal und für eine Nacht lässt die blinde, sechzehnjährige Sophie die jahrelange Mädchenfreundschaft zur gleichaltrigen Lisa aufleben, bis diese engültig an Lisa's Liebe zu einem Jungen zerbricht. Der Morgen nach der letzten gemeinsam verbrachten Nacht endet tragisch ... X Im Nullpunkt An ihrem letzten Arbeitstag wird Maria, Filialleiterin einer Bank, Opfer eines Überfalls. Der maskierte Geiselnehmer will kein Geld - er fordert vielmehr den Austausch aller Geiseln gegen Marias Töchter und Söhne. Maria begreift: unter der Maske des Geiselnehmers verbirgt sich ihr vor 30 Jahren abgehauener Ehemann und Vater ihrer Kinder. mehr Zimmer der Tränen Noch einmal treffen im Jahr 1447 im Zimmer der Tränen – jenem Raum in der Heiligen Stadt in Rom, in dem der neu gewählte Papst vom Leben eines einfachen Gläubigen in ein gottgleiches Leben auf Erden hinübertritt - zwei Menschen aufeinander, die in jungen Jahren eine innige Freundschaft verband: Arlotto, ein in bescheidenen Verhältnissen lebender Pfarrer, und Lorenzo Valla – einer der klügsten Gelehrten seiner Zeit, von dem die Worte überliefert sind: Jede Hure tut mehr für den Fortbestand der Menschheit, als es die gottgeweihte Jungfrau Maria je tun könne.
X Blog Dietmar Haiduk . Meinungen, Verisse, Fotos, lesbare Bücher, Online-Tagebuch, Links aktuell im Blog zu lesen: Die rechte Republik Da hetzt der deutsche Mob mal wieder ausländische Gäste durch die Straßen, angefeuert von Schaulustigen, denen in ihrem tristen, langweiligen Leben
Ende eines langen TagesEs ist Dienstag, der 26. Juni, 23:10 Uhr - Endlich. Ich liege in einem Bett, fremd zwar, aber ich kann ausruhen. Für die beiden anderen in diesem 3-Bett-Zimmer ist die spätabendliche Notbelegung wohl nicht mehr als eine kurze Störung im abendlichen TV-Programm. Ich staune: Fernseher?! Dreißig lange Jahre lag ich nicht mehr in einem Krankenhaus. mehr
Meinungen . Meinungen zu den auf ProbeLesen.info veröffentlichten Leseproben sind jederzeit erwünscht. Wer also möchte, kann eine . . Email schreiben. In Auszügen oder komplett wird diese Meinung dann neben den Texten veröffentlicht. Außerdem kann natürlich ... gebloggt werden, was das Zeug hält ... Jedes hier veröffentlichte Buchprojekt hat seine eigene Blogkategorie und kann kommentiert werden
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